Warum mit Merinowolle stricken?
Entdecken Sie die natürlichen Eigenschaften von Merinowolle.

„Wolle ist beim Stricken generell ein recht nachsichtiges Material. Sie ist oft flauschig und kann dadurch kleine Strickfehler kaschieren.“
Wir könnten Ihnen viel darüber erzählen, warum Merinowolle so wunderbar zum Stricken ist. Aber sobald Sie sie selbst in den Händen halten, spricht das Material für sich. Wenn Sie dennoch sichergehen möchten, dass Merinowolle das richtige Garn für Ihr nächstes Strickprojekt ist, finden Sie hier die Vorteile, die für sie sprechen.

Garn aus den Fasern der Natur
Merinowolle ist Wolle, aber nicht jede Wolle ist Merinowolle. Eigenschaften und Qualität können sich je nach Wollart erheblich unterscheiden. Unser Merinowollgarn ist zu 100 % ökologisch und stammt von Schafen, bei denen kein Mulesing durchgeführt wird. Außerdem wird unser Merinowollgarn nicht mit Superwash behandelt, um die natürlichen Eigenschaften der Wollfasern zu schützen.
Schauen wir sie uns genauer an.



Vorteile von Merinowolle
Weich und angenehm
Merinowolle gehört zu den feinsten und weichsten Wollqualitäten der Welt. Die Fasern von Merinoschafen sind feiner als die anderer Schafrassen, wodurch die Wolle weich, leicht und angenehm zu verarbeiten ist und nicht zuletzt direkt auf der Haut getragen werden kann. Bei Kontakt mit warmer Haut biegen sich die feinen Merinofasern leichter als gröbere Wollfasern.
Temperaturregulierend
In ihrer natürlichen Form ist Wolle temperaturregulierend. Die feinen Fasern bilden kleine Lufteinschlüsse, die sowohl gegen Kälte isolieren als auch vor Wärme schützen. Das bedeutet, dass Sie Merinowollgarn problemlos das ganze Jahr über für Strickprojekte verwenden können – und nicht nur in den kalten Wintermonaten.
Atmungsaktiv und feuchtigkeitsabsorbierend
Merinowolle kann von Natur aus einen großen Teil ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Auch das verdanken wir den vielen kleinen Lufträumen zwischen den einzelnen Wollfasern, die die Feuchtigkeit von der Haut wegleiten. Dadurch kann die Haut in Merinowolle besser atmen, da sie trocken gehalten wird.

Stricken mit weichen, klar definierten Maschen
Dank ihrer Qualität und Feinheit ist Merinowolle weicher als herkömmliche Wolle und verzeiht beim Stricken auch kleine Fehler – sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Stricker. Wünschen Sie sich ein klares Maschenbild mit weichen, definierten Maschen, ist Merinowollgarn die richtige Wahl. Es eignet sich auch hervorragend für Baby- und Kinderstrickwaren, da es keine losen Fasern gibt, die stören könnten.
Das Garn gibt beim Festziehen etwas nach, federt zurück und behält seine Form. Nach der ersten Wäsche wird das Strickstück in der Regel außerdem gleichmäßiger, und die Wolle „entfaltet sich“.
Stricktipp
„Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Maschen nicht so leicht über die Nadeln gleiten, probieren Sie Nadeln aus einem anderen Material aus. Achten Sie dabei darauf, dass die Maschenprobe weiterhin stimmt.“
Vibe Ulrik Søndergaard, Strickdesignerin bei DILLING
Merinowolle ohne Superwash-Behandlung
Superwash ist eine chemische Behandlung, die die Wascheigenschaften von Wolle verbessert. Kurz gesagt werden die Fasern dadurch widerstandsfähiger gegenüber Temperaturschwankungen und grober Behandlung. Leider beeinträchtigt sie gleichzeitig auch viele der natürlichen Eigenschaften der Wolle, etwa die Fähigkeit, gegen Kälte zu isolieren, die Körpertemperatur zu regulieren und Feuchtigkeit aufzunehmen.
Bei DILLING lassen wir Wolle Wolle sein. Deshalb behandeln wir unser Merinowollgarn nicht mit Superwash. Damit möchten wir die großartigen natürlichen Eigenschaften der Wolle schützen und sicherstellen, dass Sie das beste Produkt für Ihre Strickprojekte erhalten.
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